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Das systemische Insektizid Biscaya von Bayer Crop Science ist jetzt für 120 Tage ab dem 31. Juli für die Bekämpfung des Maiswurzelbohrers (Diabrotica virgifera) in Befallsgebieten zugelassen. Die Anwendung ist begrenzt auf eine Zone im Radius von 6 km um ein Feld, in dem der Westliche Maiswurzelbohrer festgestellt wurde, teilt das Unternehmen weiter mit. Die Behandlung erfolgt als Eradikationsmaßnahme gegen die erwachsenen Käfer im Rahmen der in der EU vorgeschriebenen Vorgehensweise zur Bekämpfung von Quarantäneschädlingen. Die Aufwandmenge beträgt 0,3 Liter je Hektar in 200 bis 400 Liter Wasser je Hektar bei bis zu zwei Anwendungen pro Anbausaison. Bei einer dritten Applikation darf der Mais nicht mehr für die menschliche Ernährung verwendet werden – der Einsatz als Futtermittel ist aber möglich, heißt es weiter.

Landwirte, die Mais in Befallsgebieten oder so genannten "Schutzzonen" anbauen, sollten bei der Aussaat im kommenden Frühjahr auf eine insektizide Saatgutausstattung mit Poncho Pro achten, empfiehlt Bayer Crop Science. Poncho Pro ist nach Unternehmensangaben die einzige insektizide Saatgutausstattung in Mais zur Bekämpfung des Westlichen Maiswurzelbohrers. Daneben ist das geringer dosierte Poncho zur Befallsminderung zugelassen und wird ebenfalls als insektizide Saatgutausstattung angeboten. (ED)

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