Vogelgrippe

Bisher kein neuer Fall in Vechta

Nach dem Ausbruch des H5N8-Virus in einem Putenmastbetrieb in Damme sind die Tiere in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag getötet worden. Aktuell gebe es keine neuen Verdachtsfälle, teilt der Landkreis Vechta am heute Mittag mit.

Das Veterinäramt des Landkreises Vechta hat gestern alle Betriebe in einem Radius von einem Kilometer um den Ausbruchsort beprobt. Die Proben werden derzeit in den Laboren des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) untersucht. Wann genau mit einem Ergebnis zu rechnen ist, könne derzeit nicht gesagt werden.

Um den betroffenen Betrieb wurde ein Sperrbezirk im Radius von drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet im Radius von zehn Kilometern festgelegt. Die Gebiete erstrecken sich auch auf Teile des benachbarten Landkreises Osnabrück. Im Vechtaer Teil des Sperrbezirks befinden sich 34 Geflügelhaltungen mit rund 212.000 Tieren, im Beobachtungsgebiet des Kreises Vechta 162 Haltungen mit etwa 1,3 Millionen Tieren. Das Veterinäramt nimmt nun weitere Untersuchungen vor, um eine Ausbreitung des H5N8-Erregers auszuschließen, so der Landkreis. (SB)
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