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In Frankreich und Österreich ist bislang kein Getreide bei den staatlichen Marktordnungsstellen angeboten worden. In Frankreich werden üblicherweise größere Mengen Weizen interveniert. Das Getreideamt Onic rechnet für diese Saison bei Weizen mit besseren Exportaussichten in andere EU-Länder, darunter mit verstärkten Lieferungen nach Italien. Den Drittlandsexport Frankreichs schätzt die Onic zum Vorjahr unverändert ein, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. In Österreich wiederum spielt traditionell die Intervention von Gerste, Mais und Roggen eine Rolle. Die Marktordnungsstelle AMA rechnet für 2000/2001, wenn überhaupt, dann nur mit geringen Mengen an Gerste und Mais. Brotroggen lässt sich derzeit am Markt zu Preisen oberhalb des Interventionsniveaus unterbringen. (JF/pos)
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