Der Nordzucker-Konzern hat in den ersten sechs Monaten von März bis September 2014 des Geschäftsjahres 2014/15 (März/Februar) einen Umsatz von 975,4 Mio. € erzielt. Vor einem Jahr waren es noch rund 1,2 Mrd. €. Der Periodenüberschuss erreichte 53 Mio. €. Schwache Absatzmengen und Zuckerpreise werden dafür verantwortlich gemacht. Und erstmals beklagt ein Zuckerunternehmen auch den Anstieg von Zuckerimporten in die EU. 

Vorstandschef Hartwig Fuchs reagiert verhalten auf die Halbjahreszahlen. „Diese angespannte Situation kommt für uns nicht überraschend. Denn das Auslaufen der Quotenregelung im Jahr 2017 konfrontiert uns schon heute mit erheblich veränderten Markt- und Absatzbedingungen. Der Aufbau von Eigenkapital hilft uns, durch die Turbulenzen der nächsten Monate zu navigieren und trotzdem am Wachstum im Kerngeschäft und einer perspektivischen Internationalisierung festzuhalten."

In die Zukunft blickend fügt der Vorstandsvorsitzende hinzu: „Wir gehen langfristig wieder von steigenden Erlösen aus, da sich die Angebotssituation im Licht der niedrigen Preise verknappen wird. Bis dahin werden wir unser Unternehmen weiter fit für den Wettbewerb machen.“ (da)
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