Blauzunge bis zum 60. Breitengrad


1

Die Bundesregierung berät zurzeit ein Überwachungsprogramm für die Blauzungenkrankheit über den Winter. Die Zahl der Fälle wird in der kühleren Jahreszeit aller Voraussicht nach zurückgehen. Die überwinternden Larven der die Viren übertragenden Mücke sollen nicht ansteckend sein. Der Blick richtet sich auf die Nutztiere. Es soll überprüft werden, welche Rinder und Schafe nach dem Abflauen der Krankheit noch infiziert sind. In Frage kommen zum Beispiel Kälber, die den Virus über das Muttertier bekommen haben. Die Bundesregierung denkt über eine Tötung der wenigen verbleibenden Krankheitsträger in den Ställen nach, um nicht mit einem Virenreservoir ins kommende Frühjahr starten zu müssen. (Mö)
stats