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Die Preise für veräußerte landwirtschaftliche Flächen lagen im Jahr 2000 im Bundesdurchschnitt mit 17.761 DM um 1,6 Prozent über denen des Vorjahres, wie das Bundeslandwirtschaftsministerium, Bonn, mitteilt. Im früheren Bundesgebiet stieg der durchschnittliche Kaufwert geringfügig auf 32.917 DM/ha (Plus 1,8 Prozent) an, in den neuen Ländern erhöhte er sich um 6,1 Prozent auf 7.101 DM/ha. Von den insgesamt veräußerten Flächen (103.823 ha) entfielen knapp 59 Prozent auf die neuen Länder (60 952 Hektar). Sehr teuer waren landwirtschaftliche Grundstücke weiterhin in Nordrhein-Westfalen (51.130 DM/ha) und Bayern (48.151 DM/ha). Die niedrigsten Kaufwerte wurden in Brandenburg mit 5.114 DM/ha erzielt. Der deutliche Unterschied zwischen Ost und West bleibt damit weiter bestehen. (ED)
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