Bodenpreise in Sachsen steigen

In Sachsen werden weniger Grundstücke verkauft. In Ballungsräumen ist das Intersse an Flächen groß. Im Jahr wurden rund 12 Prozent weniger landwirtschaftliche Grundstücke in Sachsen verkauft als 2010. In 1.500 Fällen wechselte landwirtschaftlicher Grund und Boden den Besitzer, so das Statistische Amt in Sachsen.

Insgesamt handelt es sich um eine Fläche von 4.528 (2010: 6.936) ha im Wert von knapp 27 (47) Mio. €. Damit ergibt sich ein durchschnittlicher Preis von 5.872 (6.715) €/ha. Die Bodengüte ist mit einer Ertragsmesszahl von 45,3 niedriger als 2010 (47,9).

Zu den meisten Eigentümerwechseln kam es im vergangenen Jahr in den Landkreisen Bautzen (228 Verkäufe) und Meißen (220 Verkäufe). Nur 9 Fälle ließen sich dagegen im Einzugsgebiet der Stadt Chemnitz registrieren.

Der höchste Erlös für landwirtschaftlicher Nutzfläche konnte mit fast 11.000 €/ha im Umfeld der Stadt Leipzig verbucht werden. In Bautzen in Ostsachsen werden mit 3.900 €/ha am wenigsten bezahlt. Hier weist das Statistische Amt Sachsen auf die geringe Bodenqualität hin. (da)
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