Bodenschutz bleibt national


Erfolglos bemühte sich die tschechische EU-Ratspräsidentschaft um gemeinsame Bestimmungen für den Bodenschutz in der EU. Auf dem EU-Umweltministerrat am Donnerstag in Luxemburg konnte die Präsidentschaft lediglich feststellen, dass zu viele EU-Mitgliedstaaten ihre Zustimmung zur EU-Bodenschutzrichtlinie verweigern. Schweden, das im Juli die Präsidentschaft übernimmt, will die Richtlinie gar nicht erst beraten. Der schwedische Umweltminister Andreas Carlgren sieht keine Chance, die Blockade der ablehnenden Länder zu brechen. Spanien möchte im 1. Halbjahr 2010 dagegen unbedingt weiterverhandeln. Deutschland, das Vereinigte Königreich und andere Länder bevorzugen nationale Regeln für den Bodenschutz.  (Mö)
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