Bodenspekulanten in tschechischer Republik unerwünscht

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Landwirtschaftliche Nutzflächen und Wald in der tschechischen Republik dürfen EU-Ausländer erst nach einer Übergangsperiode von 10 Jahren kaufen. Dies habe die Regierung in Prag kürzlich für den Fall des EU-Beitritts gefordert, meldet der in Brüssel aufgelegte Nachrichtendienst "Uniting Europe". Für Gebäude soll nach dem EU-Beitritt des Landes eine Übergangsperiode von fünf Jahren gelten. Von der Kaufbeschränkung sollen EU-Ausländer ausgenommen werden, die in der tschechischen Republik einen Wohnsitz haben. Wegen der extrem großen Preisunterschiede für Immobilien wolle man Spekulationen vorbeugen, begründete die Regierung in Prag ihre Forderung nach langen Übergangsperioden. Endgültiges muss bei den Beitrittsverhandlungen im Kapitel über den freien Kapitalverkehr zwischen der EU und der tschechischen Republik ausgehandelt werden. (Mö)
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