In Sachsen wechselt Agrarfläche zunehmend den Besitzer. Die Bodenpreise treibt das in die Höhe. Die Anzahl der registrierten Verkäufe von landwirtschaftlichen Grundstücken in Sachsen stieg 2010 um 13 Prozent auf 1.702 Fälle an, teilt das Statistische Landesamt heute mit. Insgesamt wechselten knapp 7.000 ha zu einem Gesamtwert von rund 47 Mio. € den Besitzer. Im Vergleich zu 2009 erhöhte sich die Kaufsumme um rund 22 Mio. € und verdoppelte sich damit nahezu, heißt es weiter.

Im Mittel kostete der Hektar Ackerland 2010 laut dem Landesamt 6.715 €. Allerdings war der Anteil der Verkäufe von Kleinparzellen zwischen 0,25 und 5 ha mit knapp 50 Prozent besonders hoch. Zum Vergleich stiegen 2010 die Kaufpreise der Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) zum Verkehrswert in Sachsen auf 9.225 €/ha an. (sta)
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