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Der "Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft" (BÖLW), Berlin, soll zukünftig die Interessen der ökologischen Verbände der Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeiter sowie des Handels vertreten. Der am Mittwoch gegründete Verein will insbesondere politische Rahmenbedingungen beeinflussen, um damit die Entwicklung des ökologischen Landbaus weiter voranzubringen. Dies teilte heute auf einer Pressekonferenz in Berlin der Gründungsvorstand mit dem Hinweis auf die gelungene Kooperation "Vom Acker bis zum Ladentisch", in der 75 bis 80 Prozent des Bio-Marktes repräsentiert werde.

Der Gründungsvorstand besteht aus dem Vorsitzenden Felix Prinz zu Löwenstein (Naturland), seiner Stellvertreterin Elke Röder und Paul Söbbeke (beide BNN)sowie dem Vorstandssprecher Thomas Dosch (Bioland) und Wolfgang Gutberlet (AOEL). Zu den Gründungsmitgliedern gehören die Anbauverbände Bioland, Demeter, Gäa, Naturland, Biopark, Biokreis und Ökosiegel. Die Lebensmittelverarbeitung und den Handel vertreten der Bundesverband Naturkost Naturwaren Herstellung und Handel (BNN)sowie der Bundesfachverband Deutsche Reformhäuser (refo), die Association Oekologische Lebensmittelhersteller (AOEL) und die Unternehmen Alnatura und Frosta AG. (GH)
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