Globaler Kalimarkt

Börsenaufsicht prüft Uralkali


Kurse 16. August 2013 *
Unternehmen, BörsenstandortDifferenz zu 29. Juli in %
Uralkali, Moskau-14,6
K+S, Frankfurt-30,4
Mosaic, New York-18,6
PCS, Toronto-18,8
*Stand 16:30 Uhr
Quelle: Börsen, agrarzeitung
Die Börsenaufsicht in Moskau prüft Insiderhandel. Der Aktionär Alexander Nesis hat nach einem Bericht der Moscow Times seine Anteile von 5,1 Prozent an Uralkali verkauft, kurz bevor der Uralkali-Chef Wladislaw Baumgertner das Ende der Vertriebskooperation mit dem weißrussischen Anbieter Belaruskali verkündet hat.

An diesem 30. Juli, der als „schwarzer Dienstag der Kaliindustrie" bezeichnet wird, sind die Aktien der Kalihersteller weltweit in den Keller gerutscht. Am schlimmsten hatte es die K+S AG, Kassel, getroffen. Die Verluste - ausgehend vom Schlusskurs am 29. Juli - hatten sich binnen einer Woche auf rund 40 Prozent summiert.

Seither haben sich die Kurse der Kalianbieter überall auf niedrigem Niveau eingependelt. K+S liegt aber am heutigen Freitag im Vergleich zum 29. Juli noch mit etwa 30 Prozent im Minus. Geringer ist der Rückstand der nordamerikanischen Anbieter und von Uralkali selbst (siehe Tabelle). (db)
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