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Der Börsenrat der Warenterminbörse Hannover (WTB) hat am Samstag den Veränderungen beim Kartoffelterminkontrakt zugestimmt, wie sie der Arbeitskreis Kartoffeln vorgeschlagen hatte. So soll künftig die Lieferung mit Hilfe des sogenannten Lagerscheinmodelles erfolgen: Erfahrene Händler und Lagerhalter kümmern sich um den Warenumschlag und garantierten je nach Absprache auch für die Qualität. Kommt der Verkäufer seiner Lieferverpflichtung nicht nach, werden die pauschalen Sanktionen auf maximal 500 Euro je Kontrakt begrenzt. Neu ist nun auch die Möglichkeit, diesen Lagerschein weiter zu geben (Retendering). Dadurch wird der Kartoffelterminkontrakt auch für Käufer interessant, für die eine Warenlieferung nicht im Vordergrund steht. Der neue Kartoffelkontrakt wird ab Anfang Oktober gehandelt werden. (KW)
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