Borealis hat im 1. Quartal 2015 einen Gewinn von 137 Mio. € erzielt (2014: 102 Mio. €). Der Umsatz lag mit 1,99 Mrd. € gut zehn Prozent unter dem Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen mit. Die Ergebnissteigerung spiegele Verbesserungen in allen drei Profit Centers von Borealis wider, die trotz des schwachen Preisumfelds erzielt werden konnten, teilt der Konzern mit.

Verbessert werden konnte im ersten Quartal die Funktionsfähigkeit der Ammoniak- und Pflanzennährstoffanlagen. Um die Anlagenkapazität wirklich optimal nutzen zu können, müsse jedoch noch einiges geleistet werden, erklärte das Unternehmen. „Das solide Ergebnis des ersten Quartals wurde in einem anspruchsvollen Preisumfeld erzielt und zeugt daher von der Robustheit unserer Basis in Europa“, resümiert Mark Garrett, Vorstandsvorsitzender von Borealis. „Trotz der Ergebnissteigerung war die Funktionsfähigkeit unserer Anlagen aber noch nicht dort, wo wir sie im ersten Quartal gerne gesehen hätten“, so Garret weiter.

Positiv entwickle sich das Borealis-Projekt Borouge am Persischen Golf. Das Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company in Abu Dhabi, setze die erfolgreiche Inbetriebnahme des Projekts Borouge 3 fort. Borouge 3 werde eine zusätzliche Kapazität von 2,5 Mio. t bieten. Damit wird die Gesamtkapazität von Borouge 4,5 Mio. t betragen, wodurch der Standort zum größten integrierten Polyolefinkomplex der Welt werde. Insgesamt werden Borealis und Borouge über rund 8 Mio. t Polyolefinkapazität verfügen, teilt das Unternehmen mit. (az)
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