Brasilien arbeitet an Ethanolstandards mit


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Mit Mindestanforderungen an eine umweltfreundliche Herstellung möchte die EU-Kommission den Pflanzenkraftstoffen zu höherem Ansehen verhelfen. Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva kündigte in dieser Woche in Brüssel die Bereitschaft zur Mitarbeit an. Auf einer Konferenz verteidigte Lula da Silva die Ethanolproduktion aus Zuckerrohr in seinem Land. In Brasilien werde kein Regenwald zerstört, um Biokraftstoffe herzustellen, wies Lula da Silva die Vorwürfe von sich. Vielmehr biete der Bioethanolabsatz in Brasilien vielen Armen Einkommensmöglichkeiten und sei damit ein Beitrag zur Bekämpfung des Hungers. Brasilien und die EU hätten das gemeinsame Interesse, den Weltmarkt für Biotreibstoffe aufzubauen. Lula da Silva erklärte sich deshalb auch bereit, an Mindestanforderungen mitzuarbeiten. (Mö)
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