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Brasilien kann bis zu 1 Mio. t Getreide aus Russland importieren. Das Interesse daran hat der Leiter der brasilianischen Gesellschaft Partrade, Denis Parisot, bei den Verhandlungen mit den Geschäftsführern von drei größten russischen Getreideexportfirmen bekundet, berichtet die Moskauer Zeitung Wremja MN. Danach soll sich Parisot mit dem gleichen Ziel in die Ukraine begeben haben. Bei den Gesprächen in der russischen Hauptstadt, so das Blatt unter Berufung auf einen Verhandlungspartner, handelte sich um die möglichen Einfuhren von Brotweizen niedriger Qualitätsklasse. Die russischen Exporteure seien bereit, diesen zum relativ niedrigen Preis von 135 US-$/t einschließlich der Transportkosten zu liefern, während zum Beispiel Polen diesen zu 155 und die USA zu 160 US-$/t anböten. Allerdings seien sich die Importeure noch nicht sicher, ob auch die Qualität russischen Weizens deren Anforderungen entspreche. Daher sollen jetzt Produktproben zur Untersuchung nach Brasilien geschickt werden.(pom)
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