Halbjahresbericht

Brasilien verhagelt Agco-Bilanz

Der US-Landtechnik-Konzern Agco muss im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang von 5,8 Prozent auf 3,6 Mrd. US-$ hinnehmen. Bereinigt um Währungseinflüsse liege das Geschäft nur 2 Prozent unter dem Vorjahr, teilte das Unternehmen mit Hauptsitz in Duluth/US-Bundesstaat Georgia am Donnerstag mit. Währungsbereinigt sank der Umsatz am stärksten in Südamerika (16,8 Prozent), wo der Traktorenverkauf um 30 Prozent einbrach. Im Gebiet Asien/Pazifik (5,3 Prozent), Nordamerika (1,6 Prozent) sowie in Europa, Afrika, Mittlerer Osten (1,3 Prozent) fielen die Einbußen geringer aus. Vor allem in Brasilien sei das Geschäft eingebrochen. Steigerungen in Argentinien hätten die Einbußen nur teilweise ausgleichen können. In Europa lief das Geschäft in Skandinavien und Frankreich besser, während die Umsatzerlöse in Deutschland zurückgingen.

Für das Gesamtjahr rechnet Agco nun mit einem Umsatz von 7,2 Mrd. US-$, das wären 4 Prozent weniger als im Vorjahr und mehr als 25 Prozent weniger als 2014. Die schwache globale Nachfrage drückt auf den Umsatz und Ertrag, denn durch Einsparungen könnten die Einbußen nur zum Teil ausgeglichen werden, lautet die Ergebnis-Prognose für das laufende Jahr. (SB)
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