Brasiliens Fleischbranche erwartet hohe Einbußen


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Brasilien kommt das Importverbot für brasilianische Fleischprodukte nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche im Bundesstaat Mato Grasso do Sul teuer zu stehen. Der Bauernverband des Landes rechnet mit Einbußen in Höhe von 1,5 Mrd. US-$. Der Wert der Fleischexporte würde dann nur noch 41,5 Mrd. US-$ erreichen im Vergleich zu 43 Mrd. US-$ 2004, berichtet Agra Europe London weiter. In der vergangenen Woche hatten Argentinien, Bolivien, Chile, Israel, Paraguay, Russland, Südafrika, Uruguay und auch die EU-25 entweder den Import teilweise oder ganz verboten. Inzwischen hat das brasilianische Landwirtschaftsministerium drei weitere Fälle der Maul- und Klauenseuche in Mato Grosso do Sul bestätigt. (AW)
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