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In Europa ist mit einer heterogenen Braugerstenernte zu rechnen. Ob der statistisch errechnete Versorgungsüberschuss tatsächlich erreicht werden kann, hängt von den Gebieten ab, in denen die Ernte noch im Gange ist. In Frankreich und Großbritannien berichten Branchenkenner von einer qualitativ und quantitativ ordentlichen Ernte. Auch wenn regional etwas niedrigere Erträge und höhere Proteinwerte eingebracht wurden, sind keine größeren Ausfälle zu registrieren. Die Ware kann für den Export passen. In Großbritannien sind noch etwa 10 Prozent der Fläche abzuernten.

Aus Skandinavien sind sehr heterogene Ernteergebnisse zu erfahren. Tendenziell wurden höhere Proteinwerte als im Vorjahr erreicht. Die Erträge in Dänemark sollen auf Grund der Trockenheit und der kurzen Vegetationszeit 10 bis 15 Prozent unter den Vorjahresergebnissen liegen, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst heute. Auf den Inseln wurden ganz ordentliche Qualitäten erzielt. Vom Festland ist allerdings von größeren Ausreißern bei den Proteinwerten zu hören. Es werden bis zu 14 Prozent genannt. (dg)

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