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Mehr Weizen und Raps haben britische Farmer im vergangenen Herbst ausgesät. Der Wintergerstenanbau verliert dagegen Fläche. Die Weizenpreise halten sich auf hohem Niveau, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Insgesamt schätzt das britische Landwirtschaftsministerium Defra die Winterweizenfläche im Vereinigten Königreich auf 1,85 Mio. ha. Das entspricht einem Zuwachs von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Winterraps könnte nach Defra-Schätzung zur Ernte 2007 eine Rekordfläche von knapp 600.000 ha einnehmen, was einem Zuwachs um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Hinzu kommt noch der Rapsanbau auf Stilllegungsflächen, den die Defra in ihrer Schätzung noch nicht erfasst hat.

Ungeachtet der Flächenausdehnung sind die britischen Getreidepreise auch nach der Ernte 2007 fest. Futterweizen für den Liefertermin November 2007 an der Liffe in London notiert auf einem Niveau von 90 £/t. Das entspricht mit dem aktuellen Kurs für das britische Pfund etwa 132 €/t. (ED)

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