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Die anhaltenden Regenfälle in Großbritannien und Irland geben Anlass zur ernsten Sorge. Teilweise sei noch nicht einmal die Ernte von Winterweizen oder Raps abgeschlossen worden, bevor die Regenperiode begann, schildert der Bauernverband NFU die Situation laut Agra Europe London. Der regenreichste August seit vielen Jahren habe den Erntefortschritt massiv behindert und die Vorhersage für die kommende Woche deute keine Änderung der Lage an.

In England und Wales konnten dem Bericht zufolge bislang nur 10 Prozent der Weizenernte eingebracht werden. Der Regen mindere nun die Qualitäten - vor allem im Süden und Osten. In den nördlichen Landesteilen seien die Bestände noch grün. In Irland kalkuliere der dortige Bauernverband bereits Verluste in Höhe von 400 Mio. € ein. Zu großen Teilen seien die Bestände durch heftige Regenfälle beschädigt. Zudem seien die Böden völlig durchnässt, sodass an ein Befahren vorerst nicht zu denken sei. Bodenschädigungen für die kommenden Jahre durch Verdichtung drohten. Derweil läuft auch die Zeit für die Rapsaussaat davon. Mit Grausen beobachten die betroffenen Landwirte die sinkenden Preise am Markt. (brs)

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