Britische Wissenschaftler fordern Programm für Agrarforschung


Zur Sicherung der Welternährung muss verstärkt in die Agrarforschung  investiert werden. Die britische Akademie der Naturwissenschaften fordert die Regierung daher auf, ein Forschungsprogramm aufzulegen und dafür rund 2 Mrd. brit. Pfund oder umgerechnet etwa 2,2 Mrd. € in den kommenden zehn Jahren zur Verfügung zu stellen. Damit könnten neue Methoden entwickelt werden, um die Erträge zu erhöhen und Umwelteinflüsse zu minimieren, berichtet Agra Europe London. Nur so könnte die Agrarproduktion bis 2050 nachhaltig verdoppelt werden, erklärt die Akademie in ihrem Bericht. Dabei seien interdisziplinäre Forschungsansätze entscheidend. Neben konventionellen Züchtungsmethoden sollten auch gentechnologische Modifikationen berücksichtigt werden. In der Forschung dürfe keine neue Methode von vorneherein ausgeschlossen werden. (AW)
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