Britischer Weizen mit Profil


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Englischer Brotweizen wird künftig unter dem Markenzeichen "ukp" für Brotweizen und "uks" für Weichweizen angeboten. Großbritannien will mit den neuen Marken im internationalen Weizenhandel einen eigenen Standard setzen, erklärte Emma Jackson, beim britischen Getreideamt HGCA zuständig für die Vermarktung von britischem Exportweizen. Mahlweizen, der unter den Marken "ukp" und "uks" verkauft wird, erfüllt strenge Qualitätsanforderungen für den Export, berichtet die Agrarzeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Die beiden Weizensorten sind nach dem Alveograph-W-Wert (W), Teigbeschaffenheit und Elastizität (P/L), Proteingehalt (P) sowie weiteren physikalischen Kenndaten wie Feuchtigkeit, Hagberg und spezifischem Gewicht definiert. Hinter "ukp" verbirgt sich eine Mischung aus halbharten Weizenarten zur Herstellung von Brot für den Export innerhalb der EU und in Drittländer. Bei "uks" handelt es sich um eine Mischung aus weichen, elastischen Weizenarten. Dieser Weizen ist in der EU bekannt für seine Eignung zum Plätzchenbacken und für Brotmischungen sowie zum Vermischen mit proteinreichen Hartweizenarten. (da)
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