Brüssel bilanziert hohes Exporttempo bei Getreide

Die Ausfuhrmengen überschreiten mit 4,7 Mio. t seit Saisonbeginn das Vorjahresniveau. EU-Weizen fließt nach Nordafrika.

Zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr hatten sich die EU-Getreideexporte auf 4,3 Mio. t summiert, berichtet die EU-Kommission in ihrer Zusammenfassung der Handelsaktivitäten am Donnerstag im Verwaltungsausschuss Getreide in Brüssel. Bislang hätten Exporteure in der EU vor allem mehr Gerste als im Vorjahr ausgeführt.

Geschäfte über gut 1. Mio. t Weizen mit Ägypten gibt die Kommission bekannt. Frankreich und Rumänien sind von den EU-Mitgliedstaaten daran beteiligt. Weitere wichtige Weizenlieferanten für das nordafrikanische Land bleiben Russland und die Ukraine. Für Einzellieferungen innerhalb einer Charge über 235.000 t Weizen zu Lieferung im November habe Ägypten 337 bis 347,25 US-$/t fob gezahlt.

Als Preise innerhalb einer weiteren Lieferung im Gesamtumfang von 475.000 t Weizen in Richtung Ägypten nannte die Kommission 327,45 bis 336,33 US-$/t fob. Weiteren 365.000 t erteilte der Importeur den Zuschlag für 321 bis 324,88 US-$/t fob. Beide Chargen sind zur Lieferung im Oktober bestimmt.

Zudem berichtet die Kommission von Weizenimporten Saudi-Arabiens. Dieser Käufer sammelte 575.000 t Weizen in der EU, Australien sowie in Nord- und Südamerika zu 368,73 bis 374,49 US-$/t c&f ein. Die Lieferung ist für den Zeitraum Dezember bis Februar bestimmt. (Mö)   
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