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Die Aussaat von gentechnisch verändertem Bt-Mais für den Anbau 2005 ist in diesen Tagen abgeschlossen worden. Der insektenresistente Bt-Mais wird in Deutschland in diesem Jahr auf insgesamt rund 300 Hektar in sechs Bundesländern angebaut, teilen der Verein zur Förderung Innovativer und Nachhaltiger Agrobiotechnologie M-V (Finab), Rostock, und der Innoplanta e.V., Gatersleben, mit. Die Fläche verteilt sich auf 250 Hektar mit kommerzieller Nutzung an 18 Betriebsstandorten sowie auf etwa 50 Hektar zu wissenschaftlichen Zwecken an 12 Standorten. Die Flächen befinden sich in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt, heißt es in der Mitteilung weiter. Der Praxisanbau der 18 landwirtschaftlichen Betriebe wird unterstützt von den Saatzuchtunternehmen Monsanto, Pioneer und der Märkischen Kraftfutter GmbH (Märka).

Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Universität Halle-Wittenberg. Hier untersuchen die Wissenschaftler vor allem Aspekte der Warenstromanalyse und -kontrolle bei Anlieferung und Weiterverarbeitung des GV-Mais. In Anknüpfung an den Erprobungsanbau 2004 soll es weitere Untersuchungen zur Koexistenz geben, die von den Fördervereinen Finab und Innoplanta, den Landesanstalten für Landwirtschaft in Bayern, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern begleitet oder durchgeführt und von den Züchtungsunternehmen Pioneer und KWS unterstützt werden. Zusätzlich zu diesen Aktivitäten wird auch das Bundeslandwirtschaftsministerium Anbauversuche mit Bt-Mais auf 10 Hektar durchführen. (AW)

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