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Bulgarien will die Kontakte landwirtschaftlicher Tiere an den Grenzen zu Griechenland und der Türkei unterbinden, um die Einschleppung der Maul- und Klauenseuche (MKS) zu verhindern. Deshalb hat das Landwirtschaftsministerium, Sofia, die Verwaltungen der an den Grenzen liegenden bulgarischen Provinzen aufgefordert, ihre entsprechenden Vorkehrungen zu verschärfen. In der vergangenen Zeit häuften sich die Übertritte lebender Tiere aus den griechischen und türkischen Grenzgemeinden auf das bulgarische Gebiet, so dass die Maul- und Klauenseuche (MKS) eingeschleppt werden könnte, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums. Das Ressort rief außerdem die Bevölkerung im zwei Kilometer breiten Streifen entlang der Grenze erneut dazu auf, von der Bodenbearbeitung mit Hilfe von Zugvieh abzusehen. Die südbulgarischen Veterinärdienststellen wurden bereits Mitte Juli nach einem MKS-Ausbruch von Ostgriechenland in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Gleichzeitig verbot Sofia die Einfuhren von lebenden Paarhufern sowie entsprechende Veredelungsprodukten, aber auch von Futtermitteln aus dem Nachbarland. (pom)
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