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Immer mehr Landwirte widersprechen den Zahlungsbescheiden nach dem Absatzfondsgesetz. Die CMA als wichtigster Empfänger dieser Mittel kann zumindest auf den Schulterschluss mit der Bundesregierung zählen. "Wir sagen ganz klar ja zum Absatzfonds", versicherte diese Woche in Berlin Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). In seiner Rede zur Eröffnung der CMA-Marketingtage forderte der CSU-Politiker am Dienstag zudem die Land- und Ernährungswirtschaft auf, "sich ebenfalls zu dieser Aufgabe zu bekennen". Zwar prüfe das Bundesverfassungsgericht jetzt die Gruppennützigkeit der nach dem Absatzfonds-Gesetz von den Erzeugern erbrachten Mittel. Die Gruppennützigkeit der Abgaben beschränke sich aber nicht auf klassische Werbung. Die Erfolge der aus Absatzfonds finanzierten Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) sind laut Müller eindeutig. So überschritten die Exporte der deutschen Landwirtschaft und Ernährungsindustrie in diesem Jahr erstmals die Schwelle von 40 Mrd. €. An dieser Entwicklung ist die CMA nach Müllers Auffassung maßgeblich beteiligt. (hol)
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