Quartalsbilanz

Bunge hofft auf zweites Halbjahr


Im ersten Quartal 2016 verringerte sich der Bunge-Umsatz um 17,5 Prozent auf 8,92 Mrd. US-$. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank auf auf 322 Mio US-€ (minus 13,7 Prozent gegenüber Vorjahr). Angesichts des „herausfordenden Umfelds“ ist Konzern-Chef Soren Schroder mit der Quartalsbilanz zufrieden. Insgesamt seien die Ergebnisse besser als erwartet und er sei zuversichtlich, dass die Gewinne im laufenden Jahr steigen werden.

Hoffnungsträger Soja-Crush

Für das zweite Halbjahr erhofft sich Schroder bessere Margen in der US-Sojabohnenverarbeitung. Das US-Agrarministerium USDA erwarte für 2016 eine um 7 Prozent steigende Nachfrage für Sojaschtot und -Öl. Wegen der witterungsbedingt kleineren südamerikanischen Sojabohnenernte bestehe die Chance für größere US-Exporte.

Im ersten Quartal habe das Ölsaatengechäft in Europa und den USA unter dem stärkeren Wettbwerb mit Argentinien gelitten. Ausgeglichen wurden diese nagativen Einflüsse durch ein besseres Geschäft in Argentinien, wo sich Landwirte nach der Abwertung des Pesos von Ware trennten. In Brasilien bewegte sich das Sojageschäft von Bunge auf Vorjahresniveau.

Beim Getreidehandel wirkten sich die gestiegenen südamerikanischen Exporte positiv auf den Ertrag aus.
(SB)
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