Der CDU-Bundesvorstand berät heute in Berlin über das Heimatprogramm. Der ländliche Raum soll stärker entwickelt werden. Das 10-Punkte-Programm für lebendige ländliche Räume diskutiert heute die Parteiführung der CDU unter der Leitung der  Parteivorsitzenden Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unter anderem sieht der Plan vor, dass die Chancen der erneuerbaren Energien für den ländlichen Raum genutzt werden sollen. Gerade hier seien ausreichend Flächen für den Ausbau von Bioenergie vorhanden, heißt es im CDU-Heimatprogramm. Eingeladen ist auch der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner. Wichtige Unternehmen in ländlichen Räumen seien Landwirte, die mit 5 Mio. Arbeitsplätzen einschließlich des vor- und nachgelagerten Bereiches Marktanteile in Europa und im Export gewinnen. Um den ländlichen Raum als Arbeitsplatz attraktiv zu gestalten, fordert Sonnleitner Rahmenbedingungen wie ein ausgebautes Breitbandnetz sowie Bildungs- und  Gesundheitseinrichtungen. 

Sonnleitner nutzte seinen Auftritt auch, um für die DBV-Petition zur Verbesserung des Flächenschutzes in Deutschland mit 212.000 Unterschriften zu werben. Im Kern geht es dem DBV um die Entsiegelung von Flächen, damit das ausufernde Bauen auf der „Grünen Wiese" beendet werde. Auch müsse eine Neuregelung für Ausgleichsflächen beim  Netzausbau gefunden werden. (az)
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