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Die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH (CMA), Bonn, will ihr Engagement für Produkt- und Qualitätssicherung deutscher Nahrungsmittel nach eigenen Angaben verstärken. Entsprechende Überlegungen des seit dem 1. März amtierenden Geschäftsführers Jörn Dwehus habe der Aufsichtsrat der CMA in einer Sitzung einhellig begrüßt.

Priorität in der Absatzförderung habe zunächst die Entwicklung und Durchsetzung einer gebündelten Zeichen-Strategie. Ein Qualitätszeichen für Produkte aus konventioneller Erzeugung soll eine stufenbezogene Dokumentation und Kontrolle der Erzeugungs- und Verarbeitungsprozesse beinhalten. Hier könne die CMA auf umfangreiche Erfahrungen, unter anderem aus ihrem Prüfsiegelprogramm, zurückgreifen. Dieses erfülle bereits seit vielen Jahren einen Großteil der Anforderungen an eine "gläserne Produktion". Im Öko-Bereich forciere die CMA die Weiterentwicklung und Markteinführung des bundesweiten Öko-Prüfzeichens.

Grundsätzlich gelte es zu vermitteln, dass die hierzulande erzeugten Nahrungsmittel den Verbraucherwünschen schon jetzt weit mehr entsprechen, als es die derzeit geführten Diskussionen scheinen lassen. Ein zentrales Arbeitsfeld bleibe das Expotmarketing. Künftig solle ein stärkeres Engagement für die Ausfuhren in Drittländer und die Erschließung von zusätzlichen Absatzpotenzialen in Mittel- und Osteuropa erfolgen, ohne dabei die Aktivitäten in anderen EU-Staaten zu vernachlässigen, informiert die Gesellschaft weiter. (ED)
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