CNH erwartet Absatzrückgang

Der globale CNH-Konzern wirtschaftet in der laufenden Geschäftssaison bislang profitabel. Die Trockenheit in den USA trübt jedoch den Ausblick. Im 2. Quartal 2012 verbucht CNH noch Umsatzerlöse von insgesamt 5,1 Mrd. US. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von 3 Prozent. Der Umsatz im Segment Agrartechnik summierte sich im aktuellen 2. Quartal auf 4,0 (Vorjahr: 3,9) Mrd. US-$, jener im Segment Baumaschinen auf rund 1,0 Mrd. US-$, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht. Den Nettogewinn gibt CNH mit 356 Mio. US-$ an, ein Plus von mehr als 11 Prozent.  

Besonders erfreulich liefen von April bis Juni 2012 die Geschäfte mit Landmaschinen in Nordamerika, betont CNH. Diese Region steuerte 43 Prozent zum Umsatz im Segment Agrartechnik bei, gefolgt von Europa mit 35 Prozent. 

Der Ausblick für Nordamerika ist jedoch getrübt. Wegen der dortigen Trockenheit hat der Konzern die Prognose für das Gesamtjahr 2012 gesenkt. Außerdem könnte die sich abflauende Weltkonjunktur die Kauflaune dämpfen. Jetzt rechnet CNH damit, dass die weltweit abgesetzten Stückzahlen bei Agrartechnik das Niveau 2011 um 5 Prozent unterschreiten werden. Ähnlich ist die Prognose für Baumaschinen.

Im Jahr 2011 hatte CHN einen Gesamtumsatz von knapp 18,1 Mrd. US-$ ausgewiesen. Davon entfielen etwa 14,2 Mrd. US-$ Umsatz auf das Geschäftsfeld Agrartechnik. Zum CNH-Konzern gehören die Marken Case IH, Steyr und New Holland. (Sz)
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