CNH spürt Absatzschwäche

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Um 12 Prozent sind die Landmaschinenumsätze des globalen CNH-Konzerns im 1. Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. In Westeuropa hat der Konzern mit den Marken Case IH, Steyr und New Holland die Verkäufe in nationaler Währung noch halten können. In US-Dollar ist wegen der stärkeren Währung aber weniger erlöst worden. In Nordamerika berichtet das Unternehmen über einen stabilen Absatz von leistungsstarken Traktoren und Mähdreschern. Einbrüche gab es dagegen in Osteuropa und Südamerika. Global weist CNH im 1. Quartal 2009 Verkaufserlöse von 2,57 Mrd. US-$ aus. Mehr als halbiert haben sich im Konzern der Baumaschinenverkäufe auf nur noch 480 Mio. US-$. Der Sektor war schon 2008 umsatzschwach. CNH hat seither die Produktion von Baumaschinen kräftig zurückgefahren. Auch die Fertigung von Landmaschinen erfolgt nach Unternehmensangaben gebremst, vor allem für Absatzmärkte in Osteuropa und Südamerika. Damit begründet CNH auch die Nettoverluste von 125 Mio. US-$ im 1. Quartal 2009. Für das gesamte Jahr 2009 erwartet CNH jetzt Umsatzeinbußen gegenüber dem Vorjahr zwischen 15 und 25 Prozent. (db)
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