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Ein Hinweis auf Lebensmitteln, wieviel CO2 bei der Produktion bis zur Ladentheke dafür angefallen ist, überfordert die Verbraucher. Diese Position vertrat Dr. Sibyll Anwander Phan-huy von der Schweizer Handelskette Coop bei der Tagung des europäischen Kartoffelhandelsverbands Europatat. Bereits jetzt nutzten die Verbraucher die auf der Packung gebotene Information nur unzureichend, stellte sie fest mit Hinweis auf die wachsende Zahl Übergewichtiger. Zudem gebe es unterschiedliche Standards für die Berechnung des CO2-Footprints eines Produktes. Das schaffe selbst bei interessierten Vebrauchern Verwirrung.

Das langfristige Ziel, die CO2-Emissionen zu reduzieren, sei effektiver durch den Einsatz der Wirtschaft zu erreichen, die sich selbst internationalen Standards unterwerfen könne. Das Bewusstsein der Verbraucher zu schulen, sieht die Schweizerin als Herausforderung für Wirtschaft und Politik. (brs)

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