Campina importiert GVO-freies Soja

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Die erste Ladung von Soja, das nicht gentechnisch verändert ist (GVO-frei), ist im Hafen von Amsterdam gelöscht und soll in den Niederlanden zu Viehfutter verarbeitet werden. Das meldet die Molkereigenossenschaft Campina. Das Soja stammt aus Brasilien, wo es nach den Basler Kriterien angebaut worden sein soll. Der Import des GVO-freien Sojas ist das Ergebnis von Absprachen, die Anfang dieses Jahres zwischen Campina und gesellschaftlichen Organisationen wie der niederländischen Natur- und Umweltschutzstiftung Stichting Natuur en Milieu, dem Weltnaturfonds (WWF) und der Organisation Solidarität getroffen wurden. Die Basler Kriterien besagen, dass neben dem Verzicht auf gentechnisch verändertes Saatgut die Boden- und Wasserqualität beim Anbau erhalten werden soll. Außerdem soll kein Regenwald für den Anbau abgeholzt werden. Darüber hinaus werden nach den Vereinbarungen Existenz sichernde Löhne gezahlt und Sozialstandards eingehalten. Rückverfolgbarkeit und Warenflusskontrolle gehören ebenso zu den Vereinbarungen. (dg)
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