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Riesige Schwärme von Heuschrecken und Schadschmetterlingen bedrohen die Getreideernte in China. Wetterkapriolen führten dazu, dass sich in Teilen des Landes Heuschreckenschwärme mit mehr als 10.000 Insekten pro Quadratmeter gebildet hätten, berichtet das Wiener Agrarinfromationszentrum. Es könnte passieren, dass das Getreide während der herbstlichen Ernte vernichtet wird, befürchtet das chinesische Landwirtschaftsministerium in Peking. Auslöser der ungewöhnlichen Vermehrung der Plagegeister sollen schwere Schneestürme Anfang des Jahres gefolgt von einem ungewöhnlich verregneten Sommer gewesen sein. Noch vor kurzem hat China die fünft größte Getreideernte erwartet, die nach Informationen von Agra Europe London über der Vorjahresmenge von 501,5 Mio. t liegen soll, wobei 189 Mio.t auf Reis entfallen. (ED)
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