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In der Volksrepublik China wächst die Fleischerzeugung weiter. Im Jahr 2009 wird sie sich im Vergleich zum Vorjahr um etwa 4 Prozent erhöhen , berichtet Agra Europe London. Nach Schätzungen des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) wird die Gesamterzeugung eine Größe von 73,8 Mio. t Fleisch erreichen. Dabei geht das USDA für die Rindfleischerzeugung von einer nahezu unveränderten Menge von etwa 6,4 Mio. t aus. Ein Zuwachs von 3 Prozent auf dann 46 Mio. t wird für Schweinefleisch erwartet, da China sich langsam von den Folgen eines Seuchenausbruchs in den Schweinebeständen erholt. Die chinesischen Schweinhalter sind aber nach wie vor mit den Folgen hoher Getreide- und Futterkosten konfrontiert. Die Kosten für Futtermitel würden 70 Prozent der Gesamtkosten ausmachen.

Mit 60 Prozent am gesamten Fleischverbrauch behalte Schweinefleisch seine dominierende Stellung in China. Auf Grund wettbewerbsfähiger Preise hätten sich die Schweinefleischimporte aus Ländern der Europäischen Union, angeführt von Dänemark und Frankreich, rasch erhöht. Die gesamten Importe würden im Jahr 2009 voraussichtlich aber nur 360.000 t erreichen, prognostiziert das USDA. Dies entspräche einem deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2008 habe China an Schweinefleisch 480.000 t importiert. (jst)

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