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Wegen einer seit vier Monaten anhaltenden Trockenheit im Norden Chinas hat die Regierung in Peking den Notstand ausgerufen. Finanzhilfen für Landwirte sind bereitgestellt. Nach Meldungen der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua sind mehr als 10 Mio. ha Agrarland betroffen, darunter 9 Mio. ha Winterweizen. Die Region stellt mehr als ein Drittel des chinesischen Weizenanbaus. „Ernsthafte Dürreschäden“ gibt es nach Angaben der Nachrichtenagentur bislang auf einer Anbaufläche von mehr als 3 Mio. ha Weizen. Außerdem wird für die für die Bewohner der Region und die Tiere das Trinkwasser knapp, berichtet Xinhua weiter. Peking hat zum Wochenende Finanzhilfen von umgerechnet fast 13 Mrd. US-$ in Aussicht gestellt. Bislang ist allerdings in China noch kein Versorgungsengpass erkennbar. Das Land verfügt über eine reichliche Weizenernte 2008 und hohe staatliche Vorräte. (ED)
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