Die chinesische Regierung verabschiedete gestern ein Gesetz zur Bodenverwaltung. Es soll Unruhen in der ländlichen Bevölkerung verhindern und die Ernährungssicherheit aufrecht erhalten.

Der Staatsrat der Volksrepublik China erkennt die Bedeutung der Landwirtschaft und der Entwicklung des ländlichen Raumes. Ein Gesetz zur Verhinderung von „Landraub“ durch staatliche Stellen, enthält Vorschriften über die Entschädigung von Bauern. Die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, dass ein besseres rechtliches System nötig sei, um den Erwerb landwirtschaftlicher Flächen zu regeln. Spekulationen mit dem Land würden die innere Ruhe und die Nahrungsversorgung des Landes bedrohen.

Das harte Durchgreifen gegen „Landraub“ im eigenen Land steht in krassem Gegensatz zu den Aktivitäten chinesischer Geschäftsleute vor allem in Afrika und Australien. Auch in Japan werden Befürchtungen laut, dass Chinesen Land und damit Zugang zum Grundwasser in großem Stil erwerben könnten. (hed)
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