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In Verhandlungen des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMVEL) mit Veterinärbehörden in China konnte ein erster Erfolg für deutsche Exporteure erzielt werden. Danach können zunächst Rindersamen aus Deutschland in die Volksrepublick China geliefert werden, berichtet das BMVEL. Weiterer Gegenstand der Vereinbarungen sei die Lieferung von Gelatine für technische Anwendungen. Das Ministerium wertet die Vereinbarungen als ersten erfolgreichen Schritt für Produkte tierischen Ursprungs in einen der wichtigsten Märkte der Welt. Als Folge der vergangenen Ereignisse um BSE und die Schweinepest war der Export von Tieren, Fleisch und Fleischerzeugnissen nach Asien praktisch zum Erliegen gekommen, führt das BMVEL aus. Auch zeigt man sich im Ministerium zuversichtlich, eine Aufhebung des Importverbotes für Schweinefleisch zu erreichen. Die baldige Erlaubnis zum Import von Sportpferden könne ebenfalls erwartet werden. Mit Japan als dem zweitwichtigsten Zukunftsmarkt für Waren tierischen Ursprungs wolle man noch in dieser Woche Verhandlungen aufnehmen. Auch hier gelte es, zunächst Vertrauen in das deutsche Veterinärsystem zu schaffen, heißt es abschließend. (ED)
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