Der Fleischexport von Deutschland nach China könnte weiter an Fahrt gewinnen. Die Volksrepublik prüft weitere Marktzugänge. Noch bis zum Sonntag verweilt der Parlamentarische Staatssekretär aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV), Gerd Müller, mit einer Delegation in China. Bei seinen Gesprächen hat ihm nach Angaben des BMELV in Peking der Minister der Generalverwaltung für Qualitätsüberwachung der Volksrepublik China, Shuping Zhi, zugesagt, das die Volksrepublik eine weitere Öffnung ihres Marktes für deutsche Schlachtprodukte, unter anderem auch für Geflügel, wohlwollend prüfen werde. Deutschland werde von China als strategischer Partner angesehen, heißt es vom BMELV weiter. Künftig soll der Austausch zu Fragen der Qualitätssicherung und -kontrolle, in der gesamten Produktionskette, der Hygieneüberwachung sowie der Risikoanalyse und des Risikomanagements vertieft werden. Dazu reist im Dezember eine chinesische Delegation der Qualitätsüberwachung nach Deutschland und wird Gespräche im BMELV führen. Auch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sowie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sind an dieser bilateralen Zusammenarbeit mit China beteiligt. (sta)
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