Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz gaben der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang und der angolanische Präsident Jose Eduardo dos Santos die geplante Kooperation bekannt. China will „fähige und seriöse chinesische Unternehmen“, die in Afrika investieren wollen unterstützen, sagte Li Keqiang.

Im Bereich Landwirtschaft sei China bereit, Technik und Erfahrung mit Angola zu teilen. Darüber hinaus soll es zum persönlichen Austausch zwischen Fachleuten und zur Stärkung der Ausbildung sowie zum Ausbau der Jugendbeschäftigung kommen, sagte Li .

Derzeit leben und arbeiten rund eine Million Chinesen in Afrika, 260.000 allein in Angola. Angola ist die dritte Etappe der Afrika-Tour des chinesischen Präsidenten. Li war bereits in Äthiopien und Nigeria und ist am Samstag in Kenia eingetroffen.

Die Beziehungen zum afrikanischen Kontinent sind für China von großer Bedeutung. Jüngst wurde mitgeteilt, dass China seine Kreditlinie für eine Reihe von afrikanischen Staaten aufgestockt hat. Das Kreditversprechen steigt um 10 Mrd. auf insgesamt 30 Mrd. US-$. Der China-Afrika-Handel soll bis zum Jahr 2020 auf 400 Mrd. US-$ steigen. Das wäre eine Verdopplung vom heutigen Standpunkt aus. Die Direktinvestitionen sollen sich auf 100 Mrd. US-$ vervierfachen. (hed)
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