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China plant, in Zukunft mehr Getreide zu importieren. Der zunehmende Nahrungsmittelbedarf soll nicht mehr ausschließlich aus eigener Produktion gedeckt werden, berichtet die Financial Times mit Bezug auf das chinesische Komittee für Entwicklungsplanung. Im Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre konnte in China ein Selbstversorgungsgrad von 98,3 Prozent bei Getreide erreicht werden. Allerdings unter erheblichen finanziellen und ökologischen Kosten, räumte Ma Xiaohe, Vize-Direktor des Komittees ein. Deshalb planen die Chinesen jetzt, innerhalb der nächsten 10 Jahre den Selbstversorgungsgrad auf 95 Prozent und bis zum Jahr 2030 auf 90 Prozent zu senken. Daraus ergibt sich laut Financial Times ein Importbedarf an Getreide von 33 Mio. t für 2010 und 63 Mio. t für das Jahr 2030. Die Importe lägen damit niedriger als vom US-Landwirtschaftsministerium prognostiziert, doch höher als die entsprechenden Zahlen der Weltbank. (ts)
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