Chinas Sojabedarf treibt US-Exporte


Die US-Agrarexporte florieren. In kommenden Jahr sollen Sojabohnen noch einmal Wachstum bringen.

Auf 145 Mrd. US-$ prognostiziert das Agrarministerium USDA die Agrarexporte im Fiskaljahr 2013 (Oktober/ September). Im Vergleich zum soeben beendeten Jahr 2012 würde das Wachstum 7 Prozent betragen. Für 2012 beziffert das USDA den Wert der Agrarexporte jetzt auf knapp 136 Mrd. US-$ und damit geringfügig niedriger als 2011, das mit gut 137 Mrd. US-$ den bisherigen Rekord markierte. Wie sehr die Exporte florieren, zeigt der Zuwachs binnen fünf Jahren: Von 2007 bis 2012 errechnet sich ein Anstieg um 60 Prozent.

Die Agrarimporte wachsen jedoch auch. Für 2013 erwartet das USDA Einfuhren von 115 Mrd. US-$. Damit würde der Agrarexportüberschuss 30 Mrd. US-$ erreichen. Dieser Wert rangiert im langjährigen Vergleich eher im Mittelfeld.

Die größten Chancen am Weltmarkt erwarten die Amerikaner 2013 mit ihren Exporten von Sojabohnen. Sie tragen seit Jahren zum Wachstum der Exporte bei. Hauptabnehmer ist China. Für Mais zeichnet sich dagegen ein deutlich schwächeres Ergebnis ab. (db)
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