Ciolos bedauert Kürzungen


Für die Entwicklung des ländlichen Raums sind weniger Mittel im EU-Haushalt vorgesehen. EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos kritisiert diesen Teil des EU-Finanzbeschlusses.

Weniger für die 2. Säule bedeutet weniger Investitionen und in der Folge weniger Wachstum, erklärte Ciolos zum Haushaltskompromiss der Staats- und Regierungschefs. In den Jahren 2014 bis 2020 soll knapp 8 Prozent weniger für die ländliche Entwicklung ausgegeben werden, als die EU-Kommission vorgesehen hatte.

Zudem dürfen die EU-Mitgliedstaaten bis zu 15 Prozent ihrer Mittel aus der 2. Säule zu Gunsten der Direktzahlungen umverteilen. Ciolos ist dennoch froh, dass ein Beschluss über die EU-Finanzen zustande gekommen ist. Jetzt sei es möglich, auch die geplante EU-Agrarreform zu gestalten. Die Reform müsse ein glaubwürdiges „Greening" mit messbaren Umweltwirkungen einschließen, betonte Ciolos. (Mö)
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