Der Landtechnikhersteller Claas KgA, Harsewinkel, blickt mit leichtem Optimismus auf das letzte Quartal des laufenden Geschäftsjahres, das im September endet. Zum jetzigen Zeitpunkt bewegten sich die Umsätze auf dem Durchschnittsniveau der vergangenen drei Jahre, erläuterte Dr. Hans-Theo Freye, Sprecher der Claas-Geschäftsführung, heute gegenüber agrarzeitung.de: 2008 sei für Claas mit 23 Prozent Umsatzplus ein Ausnahmejahr gewesen.  Neben der Finanzkrise haben laut Freye politische Entscheidungen den Handel mit Landtechnik erschwert. So sei in Argentinien auf Grund der erhöhten Besteuerung der Agrarexporte die Investitionsbereitschaft der Landwirte fast zum Erliegen gekommen. In Russland zeichnet sich nach Freyes Angaben ein leicht positiver Nachfragetrend ab, aber durch die vor einigen Monaten beschlossenen Einfuhrzölle für Landtechnik im russischen Markt auch ein sehr starker Protektionismus. Claas habe unter diesem Aspekt mit seiner eigenen Produktion im südrussischen Krasnodar gewisse Vorteile und sei damit „lokaler Hersteller".  Die Finanzierung des Landtechnikhandels in Russland gestalte sich dennoch sehr schwierig. (hol)   
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