Investitionsvertrag

Claas wird „russischer Hersteller“

Claas hat mit der Russischen Föderation am Rande des St. Petersburger Wirtschaftsforums einen speziellen Investitionsvertrag („Special Investment Contract") unterzeichnet. Danach erhält das Unternehmen den offiziellen Status eines „russischen Herstellers" und bekommt für seine Mähdrescher die gleichen staatlichen Finanzierungsbeihilfen wie die einheimischen Produzenten, teilte Claas mit. Bereits im November 2015 war auf der Agritechnica in Hannover eine erste Absichtserklärung unterzeichnet worden.

„Mit diesem Vertrag wird modernste Landtechnik für die russischen Betriebe jetzt erschwinglicher", erklärt Lothar Kriszun, Sprecher der Claas-Konzernleitung. Die Nachfrage nach effizienten Erntetechnologien sei dort weiter stark. Aktuell würden in Russland nur 72 Mio. ha landwirtschaftlich genutzt; insgesamt seien jedoch 122 Mio. ha für den Ackerbau geeignet.

Im Oktober 2015 hatte Claas in Krasnodar für rund 120 Mio. € eine zusätzliche Produktionslinie in Betrieb genommen. Die neue Produktionsfläche ist rund neunmal so groß wie die der bisherigen Fabrik. Damit steigt das Produktionsvolumen den Angaben zufolge auf bis zu 2.500 Mähdrescher und Traktoren pro Jahr. (Sz)
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