Clinton und Prodi wollen WTO-Gespräche rasch Fortsetzen

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Für einen möglichst raschen zweiten Anlauf zur Errichtung einer neuen WTO-Runde sprachen sich vergangene Woche US-Präsident Bill Clinton und Romano Prodi, Präsident der EU-Kommission, aus. Die Entwicklungsländer müssten dabei größeres Mitspracherecht bekommen. Außerdem müsse man stärker auf Ängste vor möglichen negativen Folgen einer Liberalisierung des Handels eingehen. Auf dem Treffen wurde auch das Thema Gentechnik angesprochen. Auf wissenschaftlicher Ebene ist die EU zu einem Informationsaustausch mit den USA bereit. Sie duldet jedoch keinen Einfluss auf ihre Genehmigungspolitik von transgenen Organismen. Die Zweifel der EU an Rückstandskontrollen beim Export von Fleisch aus den USA konnten auf dem Gipfeltreffen ebenfalls nicht ausgeräumt werden. (Mö)
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