Corngluten werden getestet


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Corngluten und Maisfuttermittel aus der Ethanolherstellung (DDGs) dürfen ab dem heutigen Mittwoch aus den USA nur noch mit Zertifikaten in die EU eingeführt werden. Die EU-Mitgliedsländer haben sich für ein Testverfahren von Saatguthersteller Syngenta und dem US-Labor Genescan entschieden. Damit können Spuren von Bt 10-Mais nachgewiesen werden.

Die EU-Mitgliedstaaten haben erwartungsgemäß im Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit den von der EU-Kommission verhängten Auflagen für den Import von Maisfuttermitteln aus den USA zugestimmt. Künftig müssen die Maisprodukte vor ihrer Verschiffung in den USA auf Bt 10-Freiheit geprüft werden. Es handelt sich um ein genau vorgeschriebenes Testverfahren, das von dem in New Orleans ansässigen US-Labor Genescan zusammen mit dem Saatguthersteller Syngenta entwickelt wurde. Das Analyseverfahren wird noch von einem EU-Kontrolldienst überprüft werden, um sicherzustellen, dass es sich um einen Bt 10-spezifischen Test handelt, da übliche Ausschlussverfahren nicht anerkannt werden. Die EU-Kommission hat auch für Cornglutenlieferungen, die seit Bekanntwerden der Bt 10-Funde in den EU-Häfen liegen, sowie Lagerbestände in den EU-Ländern eine Lösung gefunden. Demnach können die EU-Länder selbst entscheiden, ob die Produkte nachträglich auf Bt 10-Freiheit geprüft werden. (da)

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