Die Cropenergies AG, Mannheim, erreichte im 1. Halbjahr des Geschäftsjahrs 2016/17 (März/Februar) von 350 Mio. € und lag im Wesentlichen aufgrund geringerer Handelsmengen und niedrigerer Ethanolpreise unter dem Umsatz des Vorjahrs in Höhe von 390 Mio. €. Der Umsatz im 2. Quartal 2016/17 erreichte mit 182 (Vorjahr: 193) Mio. € zwar nicht ganz das Vorjahresniveau, übertraf jedoch das vorangegangene 1. Quartal. Das EBITDA verbesserte sich im 1. Halbjahr 2016/17 auf 59 (Vorjahr: 57) Mio. €. Niedrigere Rohstoff- und Energiepreise wirkten der Ergebnisbelastung aus gesunkenen Absatzpreisen und den operativen Kosten für die Wiederinbetriebnahme der Produktionsanlage in Wilton entgegen.

Insgesamt wurde im 1. Halbjahr 2016/17 ein operatives Ergebnis erzielt, das mit 41 (Vorjahr: 40) Mio. € an das sehr erfolgreiche Vorjahr anschließen konnte. Insbesondere durch den verminderten Umsatz verbesserte sich die operative Marge auf 11,7 (Vorjahr: 10,2) Prozent.
Die Bioethanolproduktion stieg in der 1. Hälfte des Geschäftsjahrs 2016/17 auf 450.000 (Vorjahr: 422.000) Kubikmeter an. Gleichzeitig erhöhte sich auch die Erzeugung von Lebens- und Futtermitteln. Die Steigerung der Erzeugungsmengen ergibt sich aus einer höheren Kapazitätsauslastung. Maßgeblich hierfür ist die Wiederinbetriebnahme der Bioethanolanlage in Wilton im Juli 2016, die jetzt aufgrund erfolgter technischer Modifikationen über eine verbesserte Prozessstabilität und Energieeffizienz verfügt. Damit sind nunmehr die Voraussetzungen geschaffen, die gesamte Produktionskapazität der CropEnergies-Gruppe
flexibel nach Markt- und Auftragslage zu betreiben.

Vor diesem Hintergrund hebt CropEnergies die Umsatzprognose für das gesamte Geschäftsjahr 2016/17 an und erwartet einen Umsatz in einer Bandbreite von 670 bis 720 (zuvor: 640 bis 700) Mio. €. Gleichzeitig bestätigt CropEnergies die Ergebnisprognose und rechnet weiterhin mit einem um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA von 85 bis 115 Mio. €. Das operative Ergebnis soll unverändert in einer Bandbreite von 50 bis 80 Mio. € liegen, während sich die Belastungen aus Restrukturierung und Sondereinflüssen im Vorjahresvergleich deutlich verringern sollen. (da)
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