1

Die Schäden an Feldern, Weiden und Höfen durch das Hochwasser werden nach Zurückweichen des Wassers immer offensichtlicher. Die Flut hinterlässt auch auf landwirtschaftlichen Flächen große Mengen an Schlämmen, die Schadstoffe aus Haushalten und Kläranlagen enthalten können. Jetzt ist bei der Beseitigung das Augenmerk auch auf eventuelle Schadstoffbelastungen zu richten. Darauf verwies der Deutsche Bauernverband (DBV) nach der Hochwasser-Sondersitzung in Magdeburg. Es müssten Beprobungsflächen eingerichtet werden, auf denen das Schwemmgut auf eventuelle Schadstoffgehalte untersucht werden könne. Wenn Umweltschäden auftreten sollten, dürften die betroffenen Landwirte aber nicht für deren Beseitigung im Rahmen der Umwelthaftung finanziell in Anspruch genommen werden, forderte der DBV. Zudem müsse gewährleistet sein, dass die kostenlose Entsorgung von "Strandgut" und Müll auf den Hofstellen und Flächen auch für die Landwirtschaft gelte. (ED)
stats